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Dienstag, 9. Februar 2010
Für eine engere Zusammenarbeit auch mit türkischen Nationalisten! PDF Drucken E-Mail

Ein Plädoyer

Wird innerhalb der nationalen Opposition von der Türkei gesprochen, denken die meisten von uns sofort an den von den etablierten Volksabwicklern geplanten Beitritt des vorderasiatischen Staates zur völkerzersetzenden „Europäischen Union“ (EU). Die NPD, sowohl als auch der gesamte Nationale Widerstand täten indes gut daran, sich nicht nur in ihrer Propaganda – erfreulich deutlich – gegen diesen Beitritt auszusprechen, sondern sie sollten sich auch mögliche Bündnispartner unter den Türken selbst suchen. Denn es ist nun einmal eine Tatsache, daß das türkische Volk in seiner Mehrheit alles andere als begeistert vom Vorhaben eines Reçep Tayipp Erdogan und seiner politischen Weggefährten ist, ihr Land zu einem Marionetten-, bzw. Satellitenstaat der US-amerikanischen Ostküste zu degradieren. Der EU-Beitritt der Türkei wird nicht von ungefähr seit Jahren gerade aus Washington immer vehementer eingefordert.

Potentieller Bündnispartner MHP

In jüngster Zeit manifestierte sich das gegen die EU gerichtete Wollen weiter Teile des türkischen Volkes in großartigen Massendemonstrationen von jeweils einigen zehntausend Teilnehmern in etlichen Großstädten der Türkei. Bei den jüngsten Parlamentswahlen am 22. Juli 2007 schaffte es die einzige ernstzunehmende nationale türkische Partei – die uns deutschen nationalen Aktivisten sehr wohl bekannte – MHP (Partei der Nationalistischen Bewegung - Graue Wölfe) mit atemberaubenden 14,29 Prozent zurück ins türkische Parlament. 70 MHP-Abgeordnete vertreten nunmehr konsequent eine Politik, die sich in erster Linie an den Interessen des eigenen Volkes orientiert und die daher einen Beitritt der Türkei zum „Melting Pot“ EU kategorisch ablehnt. Damit ist die MHP natürliche Verbündete aller nationaldenkenden Deutschen, die einen EU-Beitritt der Türkei ebenfalls ablehnen. Dieses gilt es aus meiner persönlichen Sicht in Zukunft auch im Hinblick auf den Umgang mit nationalistischen Türken in der Bundesrepublik viel stärker zu bedenken. Bei allen Vorbehalten gegenüber inhaltlichen Aussagen etwa zur Kurdistanfrage, oder aber zur Einstellung der MHP zum persischen Volk. Die NPD sollte den vor einigen Jahren eingeschlagenen Weg hin zu einer „nationalistischen Internationale“ konsequent fortführen und weiter bemüht sein, neue Bündnispartner zu finden. Denn ein Grundsatz gilt heute mehr denn je: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.

Als Ergänzung hier ein Zitat des MHP-Parteivorsitzenden Dr. Devlet Bahçeli vom Mai 2006:

„Ich wünsche den Vorreitern der Bewegung, primär unseren verstorbenen Führern Alparslan Türkeş und Hüseyin Nihal Atsız, Gottes Segen und den Lebenden ein langes Leben. [...] Unsere Nation erlebt derzeit überaus ernste und kritische Tage. Es sind Machtzentren am Werk, die die Türkei einerseits von außen umzingeln, andererseits von innen in die Krise führen und ideell zerstören wollen. Die Angriffe auf den nationalen und unteilbaren Charakter der Republik Türkei nehmen tagtäglich zu. Man will die Institutionen, die unsere nationale Identität ausmachen, einzeln zerstören. Es werden immer mehr Ansichten ausgebreitet, die neben unsere Existenz als Nation und die materiellen Elemente unserer Einheit auch unsere ideellen Werte, unseren Glauben, unsere Sprache, Geschichte, Kultur und Kunst angreifen. Leider stecken hinter der Zunahme dieser aggressiven Haltungen Leute, die mit künstlichen und separatistischen Begriffen wie "türkeistämmig", "verfassungsrechtliche Staatsbürgerschaft" und "ein Mosaik bilden" die nationale Einheit und Integrität leugnen und ethnische Einteilungen und Beimengungen vornehmen. So will man die Türkei außenpolitisch auf das Niveau eines bloßen Satellitenstaates ohne eigenen Weg, eigene Gedanken und Interessen bringen, ein abhängiges Land, dem man wirtschaftliche Privilegien und Kapitulationen einräumen kann. [...] Die türkische Nation wird trotz aller Hindernisse und trotz der Einkesselung durch Druck und Verrat und mit der Erlaubnis des Allerhöchsten ihren Platz unter den führenden Staaten einnehmen. Dies werden die Nationalisten bewerkstelligen, die opferbereiten, leidgeprüften, jedoch stets vornehmen und würdevollen Kinder der Nation.“

Welcher nationale Deutsche wollte an der Richtigkeit dieser Aussagen zweifeln?

Jörg Krebs

 
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