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Montag, 6. September 2010
Aus dem Römer gemeldet: Linke verharmlosen die alliierten Terrorbombardements auf Frankfurt! PDF Drucken E-Mail
Aus dem Römer gemeldet: Linke verharmlosen die alliierten Terrorbombardements auf Frankfurt!

Im Rahmen der heutigen Fragestunde während der Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung hat die Fraktion der SED-Nachfolger, die sich heute die „Die Linke“ nennen, endgültig die Maske fallen lassen. Konkret kritisierten die Postkommunisten, daß das Stadtparlament bereits im September beschloß, künftig an jedem 22. März die Glocken mehrerer Kirchen im Bereich der Innenstadt im Gedenken an die 5.559 Opfer der Bombardierung Frankfurts, durch die Terrorbomber der US- und der britischen Luftstreitkräfte, läuten zu lassen.

Die selbsternannten Gutmenschen der Linken versuchten dabei die Läuteordnung der evangelischen Kirche ins Feld zu führen, die das Läuten der Kirchenglocken nur zu kirchlichen Zwecken zulasse. Interessanter Weise regte sich „Die Linke“ bisher nicht darüber auf, wenn die Kirchen ihre Glocken während den Kundgebungen der nationalen Opposition auf dem Römerberg läuten ließen. In Wirklichkeit ging es den Rednern der Fraktion mit der Einreichung ihrer Frage zur Fragestunde aber ganz offensichtlich darum, ihrem Unmut über die Tatsache Ausdruck zu verleihen, daß in Frankfurt künftig überhaupt auch den deutschen Opfern des letzten Krieges gedacht werden soll. Dies machten gleich mehrere Gegenredner in der anschließenden Aktuellen Stunde zu dieser Frage deutlich.

Der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs stellte in seiner Gegenrede unter anderem fest, daß man den wahren Charakter der Linken nicht nur im Römer, sondern der gesamten politischen Linken in Deutschland daran erkenne, wie sie mit dem Gedenken an die deutschen Opfer der flächendeckenden Terrorbombardements der Siegermächte des zweiten Weltkrieges umgehe. Er warf den Berufsantideutschen vor, im Geiste an der Seite derjenigen Elemente zu stehen, die Jahr für Jahr in Dresden mit Transparenten auftreten auf welchen geschrieben steht, „Bomber Harris do it again“ – eine unverblümte Aufforderung, die Bombardements deutscher Städte zu wiederholen (!). Krebs nannte die Ausführungen der Linken-Stadtverordneten unsäglich und stellte fest, daß die Mitglieder des Stadtparlaments froh und stolz sein könnten, daß künftig auch in Frankfurt wieder den eigenen Opfern gedacht werde.
 
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