18.01.2012
Frankfurt, den 18. Januar 2012
ANFRAGE der NPD im Frankfurter Römer
Antisemitismus mit „Migrationshintergrund“ an Frankfurter Schulen?
Eineinhalb Jahre nach Thilo Sarrazin („Deutschland schafft sich ab“) sorgt derzeit die Berliner Abiturientin Viviane Cismak mit ihrem Buch „Schulfrust“ bundesweit für Aufsehen. Die „Bild“-Zeitung begann in den letzten Tagen mit dem Abdruck von Auszügen aus dem Buch, in welchem die Autorin zum Teil Erschütterndes über Mobbing und Gewalt an Schulen mit einem hohen Ausländeranteil berichtet. Die wenigen verbliebenen Schüler ohne „Migrationshintergrund“ müßten sich oft obszöne und offen deutschfeindliche Beschimpfungen gefallen lassen, Lehrkräfte griffen meist nicht ein. Rassismus und sogar Antisemitismus gehörten zum Alltag – sogar an Schulen, die sich selbst als „Schule ohne Rassismus“ etikettieren.
Ich frage den Magistrat:
1. Welche Kenntnis hat das Bildungsdezernat darüber, wie häufig im letzten Schuljahr 2010/2011 an Frankfurter Schulen „antisemitische“ Vorfälle gemeldet und geahndet wurden (verbale Beschimpfungen, Gewalttätigkeiten etc.)?
2. Wie viele dieser Vorfälle gehen auf das Konto von Schülern mit a) „Migrationshintergrund“,
b) Schülern ohne „Migrationshintergrund“?
3. Wie viele Frankfurter Schulen bezeichnen sich selbst derzeit als sogenannte „SOR/SOC“-Schulen
(= „Schulen ohne Rassismus/Schulen mit Courage“)?
4. Wie wird an diesen Schulen mit Inländerfeindlichkeit und Antisemitismus umgegangen, insbesondere wenn es sich bei den Urhebern um Ausländer/Schüler(-innen) mit Migrationshintergrund handelt?
NPD im Frankfurter Römer
Jörg Krebs
Stadtverordneter
Beschlossen auf dem Bundesparteitag am 04./05.06.2010 in Bamberg. Dieses ...Details